recycling-batterien-elektrofahrzeuge

Elektromobilität zu Ende gedacht: Zweites Leben für Smart-Batterien

Ein ungelöstes Problem bei Elektrofahrzeugen ist der Umgang mit alten Lithium-Ionen-Akkus – Recycling ist noch aufwendig und teuer, aber bei der Entsorgung gehen wertvolle...
tesla-grossspeicher-europa

Erster Tesla Großspeicher in Europa ans Netz gegangen

Europa hat seinen ersten Tesla-Batteriespeicher! Im belgischen Dilsen-Stokkem sind Mitte Mai 140 zusammengeschaltete Powerpacks ans Netz gegangen. Der Großspeicher mit 18,2 Megawatt ist Teil...
jenabatteries-cerq

Neues Geschäftsmodell: Aus JenaBatteries wird CERQ

JenaBatteries ist ein Hersteller von metallfreien Redox-Flow-Batterien. Unter dem neuen Namen CERQ will das Unternehmen zum Stromdienstleister werden. CERQ stellt erneuerbaren Strom aus seinen...
2nd-use-batteriespeicher-elektrofahrzeuge-elektromobilitaet

Weltweit größter 2nd-Use-Batteriespeicher geht ans Netz

In Lünen geht der weltgrößte 2nd Use-Batteriespeicher ans Netz. Dieser besteht aus gebrauchten Batterien von Elektrofahrzeugen und hat eine Kapazität von 13 MWh. Insgesamt...
strom-steinspeicher

Erneuerbare Energie in Steinen speichern: Hamburger Pilotprojekt

Ein Hamburger Pilotprojekt zeigt, wie Energiespeicherung in Steinen funktioniert. In Altenwerder im Hafen testet Siemens Gamesa den ersten Elektrisch-Thermischen-Energie-Speicher (ETES) der Welt – mit...
oncor-batterieparks-texas

Oncor: Riesige Batterieparks in Texas

Vor wenigen Wochen erklärte das amerikanische Unternehmen Oncor, in der Wüste von Texas ein neues Batteriespeicherkraftwerk mit einer Leistung von 5.000 Megawatt errichten zu...
fluence-stromspeicher

Stromspeicher: Neuer mächtiger Wettbewerber für Tesla (Video)

Gerade hat Tesla angekündigt, in Australien den größten Batteriepark der Welt mit einer Leistung von 100 Megawatt bauen zu wollen. Doch nun bekommt der...
quantumscape-fluence

QuantumScape und Fluence: Stationäre Speicher auf Lithium-Metall-Basis

QuantumScape arbeitet an Festkörperakkus auf Lithium-Metall-Basis für Elektroautos. Mit dem neuen Partner Fluence will das Unternehmen den ersten Versuch starten, seine Batterietechnologie auch in...
sma-batteriepark-korea

Südkorea baut mit Beteiligung von SMA den größten Batteriespeicher der Welt

In Südkorea wird noch in diesem Jahr der größte Batteriespeicher der Welt in Betrieb gehen. In der ersten Phase soll der Speicher 200 Megawatt...
vattenfall-batteriespeicher

Vattenfall nimmt bisher größten Batteriespeicher in Betrieb

Vattenfall bringt seinen bisher größten Batteriespeicher ans Netz. Der neue Speicher aus Autobatterien liefert 22 Megawatt und wird in Wales in der Nähe eines...
grossspeicher-rwe

220-MW-Großspeicher von RWE in NRW

RWE installiert an seinen Kraftwerksstandorten Neurath und Hamm Batteriespeicher mit insgesamt 220 Megawatt Leistung. Für 690 Blöcke mit Lithium-Ionen-Batterien investiert der Energieversorger 140 Millionen...
conergy-solarspeicher-australien

Conergy: Netzgekoppelter Solarspeicher und PV-Anlage in Australien

Das Hamburger Solarunternehmen Conergy errichtet Australiens ersten netzgekoppelten Solarspeicher. Der Bau der Anlage soll in Kürze im Bundesstaat Queensland beginnen, teilte das Unternehmen mit....
kyrogene-stromspeicher

Kryogene Stromspeicher: Erneuerbare in flüssiger Luft speichern

In Großbritannien entsteht ein Stromspeicher, der Energie in Form flüssiger Luft speichert. Kryogene Speicher heißen die Systeme, die sich gut als Pufferspeicher eignen. Das...
Gridbank: Großspeicher für Batterieparks und mehr...

Alevo – innovative Batterietechnik

In South Carolina möchte das Schweizerische Startup Alevo Großspeicher aus anorganischen Lithium-Ionen-Zellen fertigen. Diese GridBanks sollen eine Energiedichte von bis zu 200 Wh/kg erreichen....

Großspeicher-Batterieparks

Großspeicher und Batterieparks werden verwendet, um vollautomatisch kurzfristige Schwankungen der Frequenz auszugleichen, die bei der Einspeisung von Strom aus regenerativen Energien ins Netz auftreten. Um den Einsatz konventioneller Kraftwerke im Rahmen der Energiewende stetig zu mindern, werden sie nahezu unverzichtbar. In der Vergangenheit wurde die Stabilisation des Stromnetzes vor allem durch Kohlekraftwerke garantiert. Abgesehen von deren ökologischer Bedenklichkeit liegt ein weiterer Nachteil in ihrer fehlenden Flexibilität. Sie müssen ein Vielfaches der benötigten Ausgleichsleistung produzieren und blockieren dadurch die Netze für die Einspeisung von Strom aus regenerativen Energien. Die so entstehenden wirtschaftlichen Schäden sind erheblich. Durch den Einsatz von Batterieparks und deren schnellere und genauere Steuerung kann dies verhindert werden.

Lithium-Ionen-Akkumulatoren auf dem Vormarsch

In Großspeicher-Batterieparks werden Akkumulatoren auf elektrochemischer Basis verwendet, in ihrem Aufbau sind sie mit unterbrechungsfreien Stromversorgungen (USV) vergleichbar. Mit Flächen von einigen 100 bis mehreren 1.000m² nehmen sie allerdings wesentlich mehr Platz ein. Für die Unterbringung der Akkus werden aus Sicherheitsgründen eigene Hallen benötigt. Eine Problematik bei der Nutzung ist der Umstand, dass genau wie bei einer USV die Energie nur in Form von Gleichspannung gespeichert und abgegeben werden kann, elektrische Energienetze aber in der Regel nicht mit Gleich- sondern mit Wechselstrom betrieben werden.

Wie bei Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungen (HGÜ) kommt daher Leistungselektronik mit GTO-Thyristoren zum Einsatz, um das Problem mit zusätzlichen Wechselrichtern zu beheben. Welche Form von Akkumulatoren verwendet wird, ist sehr unterschiedlich und variiert je nach Anlagetyp. Während früher noch überwiegend Bleiakkumulatoren zum Einsatz kamen, wurden diese später durch Nickel-Cadmium- sowie Natrium-Schwefel-Akkumulatoren abgelöst. In den letzten Jahren werden zunehmend auch Lithium-Ionen-Akkumulatoren verwendet, was überwiegend ökonomische Gründe hat. Im Gegensatz zu Bleiakkumulatoren kommt es bei ihnen außerdem auch nicht zur Überbeanspruchung durch Tiefentladung, hohe Lade- und Entladeströme und damit verbundenen Defekten wie Überhitzung. Bei Bleiakkumulatoren treten aus diesem Grund oftmals mechanische Schäden an den Gehäusen auf und es kommt zum Austreten von Säure. Lithium-Ionen-Akkumulatoren mit einer geeigneten Steuerelektronik haben auch nicht mehr die Probleme der Bildung von mit Luft explosiven Gasen, was bei anderen Akkumulatoren durch permanentes Absaugen in den Hallen behoben werden muss. Lithium-Ionen-Akkumulatoren sind weiterhin für ihre hohe Zyklenfestigkeit und Lebensdauer bekannt.

Verhinderung von Stromausfällen durch kurze Regelzeiten

In Regionen, in denen die Netzstabilität gefährdet ist, weil das Energienetz an der Kapazitätsgrenze betrieben wird, werden Großspeicher-Batterieparks eingesetzt, um Ausfällen entgegenzuwirken. Dies ist möglich durch ihre extrem kurzen Regelzeiten, da keine mechanisch zu bewegenden Massen vorhanden sind. Spitzenleistung kann so im Minutenbereich abgedeckt und kurzfristige Oszillationen im Sekundenbereich gedämpft werden. Überregionale Stromausfälle, die wegen Spannungsschwankungen auftreten können, werden so vermieden.