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Absatzpotential von Stromspeichern in Deutschland

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Tesla Powerwall 2.0: Preis, Technik und Verkaufsstart

Die Tesla Powerwall 2.0 ist da! Die neue Version von Teslas Solarspeicher verfügt über eine doppelt so hohe Kapazität wie die erste Generation. Großer...
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Halten Stromclouds was sie versprechen?

Den neuesten Trend im Strommarkt stellen derzeit Stromgemeinschaften, auch „Clouds“, „Crowds“ oder „Communities“ dar. Diese neudeutschen Modewörter bezeichnen die Gemeinschaft von Prosumern (=Stromerzeuger und...
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Trends bei Strom-Communities

Im letzten Jahr sind viele Angebote auf den Markt gekommen, die eine PV-Anlage mit einem Stromspeicher und restlicher Stromversorgung über Strom-Communities kombinieren. Solche Komplettpakete...
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Tesvolt: EU-Fördermittel für die Fertigung von Stromspeichern

Der Speicherhersteller Tesvolt erhält EU-Fördermittel für die Serienfertigung seiner Hochvolt-Stromspeicher. In einem Auswahlverfahren sicherte sich das Wittenberger Unternehmen 2,15 Millionen Euro. Die Serienfertigung könnte...
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Bayern Kapital beteiligt sich an VoltStorage

Bayern Kapital beteiligt sich an VoltStorage, einem Münchner Hersteller von Heimspeichern auf Redox-Flow-Basis. Redox-Flow-Batterien speichern selbst erzeugten Solarstrom und sind eine ökologische Alternative zu...
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Fraunhofer-Studie zu Solarbatterien und Energiewende

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Neue Details zur Zellproduktion in der Tesla Gigafactory

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Ampard ist jetzt in Deutschland für die Erbringung von Regelenergie präqualifiziert. Der Schweizer Softwarehersteller ist formell im Netzgebiet von TenneT zugelassen und will nun größere...
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SALD-Akkus: 2.000 Kilometer Reichweite für Elektroautos

Ein neues Beschichtungsverfahren soll die Kapazität von Akkus so erhöhen, dass Elektroautos mit über 2.000 Kilometer Reichweite möglich sind. Die Beschichtungen, die so dünn...
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Entstehen Pumpspeicherkraftwerke nun unterirdisch?

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Elektromobilität: Forscher erzielen Durchbruch auf dem Weg zum Superakku

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Stromspeicher

Mit der Hilfe eines Stromspeicher wird erzeugte Energie für die spätere Nutzung gespeichert. Auf Grund technischer Schwierigkeiten, ungenügender Kapazität oder Stillstandsverlusten kann die Speicherung einer Energieform ungünstig sein und es sich anbieten, die Energie in eine andere Form umzuwandeln und so zu speichern. Im Bedarfsfall wird die Energie zurückgewandelt.

Die klassischen speicherfähigen Energieträger sind Kohle, Gas, Erdöl und Uran, da sie sich auch über weite Entfernungen zwischen Lagerstelle und Kraftwerk transportieren lassen. Die Nutzung regenerativer Energien nimmt auch aus dem Grund zu, weil es beim Transport durch die Fernleitungen generell zu Verlusten kommt. Durch die Möglichkeit der Speicherung von Energie können daher Maßnahmen getroffen werden, die für eine Stromversorgung mit konstanter Leistung sorgen.

Die verschiedenen Arten von Stromspeichern werden in der Regel in folgende Kategorien unterteilt:

Mechanische Energiespeicher

Zu den mechanischen Energiespeichern gehören etwa Druckluft- und Pumpspeicherkraftwerke sowie Federn, die potentielle Energien bzw. Lageenergien nutzen. Auch Schwungräder, die kinetische bzw. Bewegungsenergien speichern, gehören in diese Kategorie.

Chemische Stromspeicher

Chemische Energie wird in anorganischer Form z.B. durch Batterien, wiederaufladbare Akkus, Wasserstoff oder Redox-Flow-Zellen gespeichert. Hier wird thermische oder elektrische Energie, die sich in der Regel schlecht speichern lässt, mittels chemischer Reaktionen indirekt gespeichert. In diese Kategorie fällt etwa der Bleiakkumulator, der als Starterbatterie in Fahrzeugen verwendet wird. Er arbeitet auf Grundlage von „Redox-Reaktionen“, einer Kombination von Reduktion und Oxidation.

Auch eine andere Form der galvanischen Zelle, die „Redox-Flow-Zelle“, funktioniert nach diesem Prinzip. Sie besteht aus zwei Halbzellen, die eine Membran verbindet, und nutzt eine Lösung von Salzen in einem Lösungsmittel aus anorganischen oder organischen Säuren als Elektrolyt.

Elektrische Stromspeicher

Elektrische Energiespeicher werden unterteilt in Kurzzeitspeicher, Langzeitspeicher und Elektro-Chemische Speicher. Immanente Kurzzeitspeicher sind Kondensatoren, die auch als „Super Caps“ bezeichnet werden, Schwungmassen und supraleitende magnetische Energiespeicher, kurz SMES. Vor allem für den kontinuierlichen Netzempfang sind Kurzzeitspeicher von hoher Bedeutung. Für eine längerfristige Energienutzung und für die Spitzenbedarfsdeckung kommen Pumpspeicherkraftwerke, Akkumulatoren und Druckluftspeicherwerke zum Einsatz. Als Elektro-Chemische Speicher kommen vor allem Akkus und Batterien zum Einsatz, etwa als Antrieb in Elektrofahrzeugen oder zum kurzfristigen Ausgleichs eines hohen Strombedarfs. Eine weitere erfolgversprechende Methode dieser Kategorie könnte Wasserstoff als elektrischer Energiespeicher sein. In der Praxis wird dieses Verfahren jedoch noch nicht angewandt.

Thermische Energiespeicher

Thermische Energiespeicher sind Wärme- bzw. Fernwärmespeicher, die sich wiederum in Hoch- und Niedertemperatur und Kurz- und Langzeitspeicher unterteilen lassen. Die Wirtschaftlichkeit einer Speicherung von Nachtstrom ist mittlerweile fraglich, weitaus mehr Interesse gilt Solarkollektoren zur Nutzung von Strahlenenergie der Sonne.

Wirtschaftlichkeit von Stromspeichern

In der Regel steht die Wirtschaftlichkeit des Verfahrens bei der Energiespeicherung im Vordergrund, der Fokus liegt auf Investitions- und Betriebskosten der Anlage und Gesamtwirkungsgrad. Vor allem bei großen Anlagen geht es nicht um eine kurzfristige Erhöhung der Leistung. Bei kleinen Anlagen kann dies manchmal der Fall sein, wenn die Leistungsabgabe der ursprünglichen Energiequelle nicht ausreicht.

Bedarf an Stromspeichern

Im Zuge der Energiewende wird sich langfristig ein zusätzlicher Bedarf an Stromspeichern ergeben. Auf wirtschaftlicher Ebene konkurrieren die Speichermethoden dabei mit Alternativen wie Demand Side Management, Demand Response, der Nutzung von zusätzlichen Stromleitungen oder Synergieeffekten. Ab der zweiten Phase der Energiewende, in der wir uns in Deutschland mittlerweile befinden, müssen zusätzliche Maßnahmen erfolgen. Hier wird auch der Einsatz von Kurzfristspeichern sinnvoll. Langzeitspeicher werden erst zu einem späteren Zeitpunkt notwendig, wenn es im Stromnetz längere Stromüberschüsse gibt.