Sind Riesenwindräder der nächste Megatrend?

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riesenwindraeder-megatrendDie Kosten für erneuerbare Energien fallen schneller als noch vor wenigen Jahren erwartet. Bloomberg New Energy Finance (BNEF) zufolge werden 86 Prozent der 10,2 Billionen Dollar, die im Jahr 2040 wahrscheinlich in Stromerzeugung investiert werden, in saubere Technologien fließen. Ein Grund dafür ist, dass Windkraftanlagen seit Jahren immer größer werden.

Rotorblätter übertreffen die Spannweite eines Airbus A380

BNEF-Gründer Michael Liebreich sagte während einer Präsentation in London, dass die Technologien, die die Kosten für Wind- und Solarparks sinken lassen dafür sorgen werden, dass grüner Strom vielerorts für Stromversorger wirtschaftlicher wird als fossile Brennstoffe. Am sichtbarsten ist der technologische Fortschritt bei der Größe von Windturbinen. Die großen Hersteller Siemens und Vestas liefern bereits jetzt riesige Anlagen, deren Rotorblätter länger sind als die Spannweite eines Airbus A380, die 80 Meter beträgt. Je größer die Rotorblätter, desto mehr Strom erzeugen die Anlagen.

Windkraftanlagen wachsen weiter

Anfang des nächsten Jahrzehnts sollen noch größere Windkraftanlagen auf den Markt kommen. Deutsche Offshore-Windpark-Entwickler versprechen deshalb schon jetzt, bei ihren nächsten Projekten ohne Subventionen auszukommen. Einer der Gründe, warum die Kosten für Offshore-Windstrom inzwischen auch ohne Subventionen wettbewerbsfähig sind sei, dass diese Anlagen „absolute Monster“ seien, sagte Liebreich. „Stellen Sie sich eine Windkraftanlage vor, die höher ist als The Shard.“ Der Londoner Wolkenkratzer The Shard ist 310 Meter hoch. Er ist derzeit das höchste Gebäude der EU.

BNEF: Überall auf der Welt wird grüner Strom günstiger als fossile Brennstoffe

Auch die Photovoltaik wird günstiger, da auch diese Technologie mehr Strom zu niedrigeren Kosten produzieren kann. Liebreich sagte zwei Zeitpunkte voraus, zu denen die Stromerzeugung mit Kohle und Gas immer unattraktiver wird. Der erste Wendepunkt tritt ein, wenn Wind- und Solarstrom billiger ist als alle Alternativen. Im Jahr 2025 wird es Liebreich zufolge in Japan günstiger sein, eine neue PV-Anlage zu bauen, als einen kohlebetriebenen Generator. Fünf Jahre später soll dies auf Windkraft in Indien zutreffen. Ab diesem Zeitpunkt würden alle Kraftwerke, die vom Netz gehen, wahrscheinlich durch Wind- und Solaranlagen ersetzt, so Liebreich. Dieser Punkt sei überall in der Welt bereits erreicht oder werde demnächst erreicht.

Der zweite Wendepunkt werde etwas später erreicht, so Liebreich. Nämlich dann, wenn es teurer ist, bestehende Kohle- und Gaskraftwerke weiter zu betreiben, statt Strom aus Wind und Sonne zu beziehen. BNEF zufolge könnte dieser Punkt Mitte des nächsten Jahrzehnts in Deutschland und China eintreten.

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Quelle / Weiterlesen: Clean Energy Is Approaching a Tipping Point | Bloomberg
Bildquelle: Siemens AG

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13 KOMMENTARE

  1. Och jo, mit Beleidigungen will unser Klimatroll die Realität ändern. Erbärmlich.

    Aber was kann man schon von jemandem erwarten, der von Gasstrahlung und also vom Treibhauseffekt nicht nur keine Ahnung hat, sondern wie ein Kreationist sie auch noch leugnet.

    Die Leute vom Fraunhofer-Institut bekommen einen Lachkrampf, wenn sie erfahren, wie Du ihre Erkenntnisse verdrehst und verfälschst. Wenn sie gut drauf sind… 😆

  2. Ach Alex1, Ihre Naivität hätte ich auch gern.

    Wenn unsere Bundeskanzlerin das scheitern der „Energiewende“ dadurch hinauszögern will, dass innerhalb weniger Jahre mindestens 1 Mio. Elektroautos von grenzdebilen Bürgern auf eigene Kosten angeschafft werden um anschließend der Stabilisierung des Stromnetzes zu dienen, dann ist es ein leichtes, ein Gesetz zu erlassen, das es den Besitzern von Elektroautos unter empfindlicher Strafe verbietet, diese vom Stromnetz zu trennen, wenn sie nicht für die Fortbewegung benutzt werden.

    Wie wollen Sie das denn verhindern?

    Genauso einfach werden uns allen ja auch die Big-Brother-Stromzähler per Gesetz aufgenötigt, oder die systematische Erstellung von Bewegungsprofilen per Überwachungskameras und Mautsystem. Oder man denke an die Vorschriften für die Betreiber von Telekommunikationsnetzen, die auf eigene Kosten ein problemloses (und für den Nutzer nicht bemerkbares) Abhören ermöglichen müssen.

    Warum Sie ständig mit den angeblichen Gestehungskosten von Strom aus Kernkraftwerken daher kommen, werden wohl nur Sie selbst wissen. Es spielt doch gar keine Rolle, wie viel die gesicherte Stromerzeugung kostet, denn mittelfristig werden wir da sowieso jeden Preis zahlen müssen, um den Schaden, der schon jetzt durch die „Energiewende“ verursacht wurde, wieder zu reparieren. Es ist ja ein offenes Geheimnis, dass es bereits Planungen für staatliche Kraftwerke gibt (weil niemand anderes mehr diese Kraftwerke bauen mag). Ebenfalls ein offenes Geheimnis ist die Erfindung des CO2-Problems durch die Kernenergie-Lobby nach dem Image-Verlust durch den Unfall im Reaktorblock 2 des Kernkraftwerks Harrisburg im Jahr 1979. Diese Lobby reibt sich bereits kräftig die Hände, weil wir als Vorzeigenation der gesamten Welt gerade beweisen, dass eine sichere Engergieversorgung mit Zufallsstromerzeugern unmöglich ist – und uns gleichzeitig durch Klimaschutzverträge selbst fesseln und knebeln. China und Frankreich gehen da ja bereits mit leuchtendem Beispiel voran.

    Auch Sie selbst leisten mit Ihrer Klima-Panikmache einen Beitrag dazu, dass in der Bevölkerung die Angst vor einem Klimawandel, der angeblich die Auslöschung des gesamten Lebens auf der Erde zur Folge hat, die potentiellen Gefahren der Kernenergienutzung (die ja stattdessen regional begrenzt sind) gewaltig relativiert werden, so dass mit dem offiziellen Eingestehen des Scheiterns der „Energiewende“ der dann scheinbar einzige noch gangbare Weg bereits geebnet ist.

    Aber bei Ihren intellektuellen Fähigkeiten gehe ich fest davon aus, dass Sie das noch nicht einmal bemerken. Deshalb nochmal: Ihre Naivität hätte ich auch gerne.

    Achja: „Meine“ Daten stammen vom Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE). Selbstverständlich steht es Ihnen frei, diese als „Klimaleugner“ zu bezeichnen, da Sie ja eh jeden so nennen, der nicht Ihre Meinung teilt. Wie jemand allerdings in Ihrer Vorstellung einen statistischen Mittelwert der Wetterdaten leugnen soll, kann ich mir gerade nicht so recht vorstellen. Ist aber letztlich sowieso egal.

  3. Man fragt sich auch unwillkürlich, wo unser Troll all seine fake news her hat. Mir fallen da ganz spontan einige Klimaleugnersites ein.

    Und natürlich ist ein Klimatroll Wikipedia-allergisch. Ist doch Wikipedia korrekter als die Enzyklopedia Britannica. Dumm, dass diese Fakten den Meinungen der Klimatrolle meist diametral entgegenstehen.

  4. Wau, schon wieder so viel Text und so wenig Sinn!

    Dass Henti ausgerechnet von Fachwissen redet, erscheint wie die Kuh, die vom Klavierspielen spricht.

    Er muss noch einen Bruder haben. Einer allein kann gar nicht so viel Unsinn ausbrüten. Dass kleinere Einheiten schlechter autark zu halten sind als größere, ist natürlich eine Binsenweisheit für jeden rational Denkenden.

    Natürlich kann auch eine einzelne Berghütte autark betrieben werden, das aber nur zum Preis großer Verschwendung von Überschüssen. Aber das raffen Klimatrolle natürlich nicht.

    Das Dummschwätz vom „Leersaugen“ von eAutos ist auch typisch Hentingersche Lügenpropaganda. Wenn ich mein eAuto zum Stromspeichern und -puffern benutze, bestimme ich, wieviel abgegeben und aufgenommen wird. Sowas kann sich ein Klimatroll natürlich intellektuell nicht vorstellen.

    Nichts sagt der Klimatroll natürlich dazu, dass Strom aus einem aktuellen Atomkraftwerk 15 Ct pro kWh kostet, nicht nur fix auf 20 Jahre, sondern sogar mit Inflationsausgleich. Davon können die Betreiber umweltfreundlicher Energieanlagen nur träumen.

  5. Holla, mal wieder ein Beitrag von Alex1, der vollgepfropft ist mit Informationen. Wo er dieses ganze Fachwissen wohl her hat? Achja: Wikipedia…

    Es ist zwar nett, wenn man glaubt, dass man eine dämliche „Energiewende“ mit Hilfe von „intelligenten“ Netzen in den Griff bekommen kann, aber wie so oft bleibt von den Konzept nicht viel übrig, wenn man es sich mal genauer anschaut: Intelligente Netze produzieren keinen Strom und können auch keine Stromüberschüsse speichern oder entsorgen. Der ganze Hype beschränkt sich im Wesentlichen darauf, dass man per Gesetz eine totale Überwachung der Stromabnehmer einführt, die aber für die Stromversorgung selbst letztlich keinerlei Vorteile bringt. Denn die Stabilität der Spannung lässt sich über extrem geringen Aufwand anhand der Netzfrequenz regeln – was ja auch schon seit Jahrzehnten so praktiziert wird. Das ist also so ähnlich wie das in Deutschland eingeführte Mautsystem, welches weniger zur Abrechnung der Maut dient (was in anderen Ländern ja erheblich einfacher funktioniert), sondern zur lückenlosen Überwachung aller Verkehrsteilnehmer per automatischer Fahrzeugerfassung (aktuell vor allem auf Autobahnen).

    Neu scheint die Idee zu sein, dass man bei zunehmendem Strommangel aufgrund der Zufallsstromerzeuger in Zukunft Stromabnehmer dafür bezahlt, dass sie in diesen Zeiten Verbraucher abschalten (lassen). Tatsächlich ist diese Idee aber gar nicht neu, denn auch nach dem 2. Weltkrieg hat man dies praktiziert, bis eine gesicherte Stromversorgung wieder aufgebaut war. Auch hierfür braucht es also keine „intelligenten Netze“, sondern maximal eine funktionierende Telefonleitung, denn so viele geeignete Großverbraucher gibt es ja nicht. Völlig bescheuert ist tatsächlich neue die Idee, Kleinverbraucher wie Waschmaschinen, Wärmepumpen oder Kühl- und Gefrierschränke zu regeln, um Verbrauchs- bzw. Erzeugungsschwankungen im GW-Bereich auszugleichen. Mal ganz abgesehen davon, dass der Aufwand kaum den Nutzen rechtfertigt (vom zusätzlichen Verbrauch, der durch die Steuerung selbst verursacht wird, mal ganz abgesehen), sind die meisten dieser Verbraucher auch noch völlig ungeeignet, um kurzfristig geschaltet zu werden. Wann hat sich einer dieser Superhirne zuletzt angesehen, wie lange eine Wasch- oder Spülmaschine für einen kompletten Durchgang benötigt?

    „Intelligente“ Stromzähler sind dagegen tatsächlich eine sehr sinnvolle Neuerung. Bisher erfolgt der Lastabwurf nämlich dadurch, dass man per Eingriff im Umspannwerke ganze Netzbereiche abschaltet (kam ja bereits häufiger vor). Dadurch trifft man natürlich auch einflussreiche Verbraucher, was im Anschluss einen entsprechenden Ärger (und Schadensersatzforderungen) verursacht. Dank der „intelligenten“ Zähler wird es nun aber möglich, gezielt die Verbraucher vom Netz zu nehmen, die weniger einflussreich sind. Man schafft also eine Zwei-Klassen-Stromversorgung.

    In Zukunft wird sich das aber sowieso von selbst einregeln: Wenn wir erstmal vollständig auf Elektroautos umgestellt haben, werden diese bei Strommangel nicht mehr aufgeladen (sondern leergesaugt), so dass die Pendler bei Strommangel nicht zur Arbeit erscheinen können und somit bei Strommangel die Fabriken nicht produzieren können, so dass bei Strommangel der Verbrauch automatisch reduziert wird. Ganz ohne intelligente Stromnetze.

    Die Behauptung, die Autarkie sei umso schwerer erreichbar, je kleiner die Einheit ist, ist mal wieder typischer Dummschwätz von Alex1. Denn es gibt durchaus zahlreiche Beispiele, dass die Autarkie im kleinen funktioniert. Zum Beispiel das berühmte „Haus ohne Stromanschluss“ in Brütten (Schweiz).

    https://www.energie-experten.ch/de/wohnen/wohnen/ein-haus-ohne-stromanschluss.html

    Schon davor gab es allerdings Berghütten, die sich autark mit Energie versorgen:

    http://www.toelzer-huette.at/versorgung.shtml

    Bereits in Dorfgröße gibt es aber so viele Faktoren bei der Stromerzeugung und dem Stromverbrauch, dass die Geschichte mit extrem hohen Aufwand verbunden wäre, so dass sich die Geschichte nicht einmal annähernd rechnet. Deshalb beschränken sich angeblich autarke Gemeinden darauf, das allgemeine Stromnetz mit Zufallsstrom zu fluten (der anschließend über die Strombörse entsorgt wird) und den eigenen Strombedarf über einen Liefervertrag mit einem Energieversorgungsunternehmen zu decken.

    Völlig irrsinning ist der immer wieder von Energiewende-Gläubigen aufgetischte Plan, das Problem dadurch zu lösen, dass man z.B. ganz Europa mit in den Strudel reißt. Das bedeutet nämlich, dass gegebenenfalls wenige Länder in der Lage sein müssen, nicht nur sich selbst mit Strom zu versorgen, sondern zusätzlich auch die restlichen Mitglieder der Leidensgemeinschaft – was ganz nebenbei selbstverständlich auch entsprechend gigantische Stromnetze voraussetzt. Bei vielen Befürwortern dieses Irrsinns fehlt es zudem offenkundig an banalem Grundwissen – z.B. dass es zwischen Portugal und Moskau gerade einmal eine Zeitverschiebung von 3 Stunden gibt, oder dass Namibia in der selben Zeitzone liegt, wie Deutschland.

    Mal ganz davon abgesehen, dass der ganze Schwachsinn letztlich bedeutet, dass die dezentrale Stromversorgung (womit ja ursprünglich mal gemeint war, den Strom dort zu erzeugen, wo er auch gebraucht wird, so dass gar kein Übertragungsnetz mehr benötigt würde) gescheitert ist.

    Doch wie hat es mal ein berühmter Philosoph so schön formuliert: „Vorwärts immer, rückwärts nimmer!“ Na denn…

  6. Aha, der Troll läuft sich warm. Die üblichen Anwürfe ad hominem, aber keinerlei brauchbare Sachaussage.

    Auf der anderen Seite versteht er natürlich den Begriff des „intelligenten Netzes“ nicht. Wie auch, wenn er noch nicht einmal den Treibhauseffekt versteht 😆

    Aber ich bin schon sehr dankbar dafür, dass er mir in seiner unbeschreiblichen Weisheit meinen Irrtum aufgeklärt hat, ich könne mit meiner Zoe das gesamte deutsche Netz puffern. Danke, weiser Troll!

    Aber in seiner grenzenlosen Weisheit hat er natürlich nicht verstanden, dass Autarkie umso schwieriger ist, je kleiner der Verbund ist. Aber das stört die Ewiggestrigen überhaupt nicht.

  7. Oha – hab jetzt erst bemerkt, dass bei meinem Beitrag mit den 0,30 GW die Uhrzeitangabe fehlt (ist wohl dem Editieren zum Opfer gefallen).

    Mea culpa.

    Also liefere ich das jetzt noch nach – bzw. bei dieser Gelegenheit nenn ich doch (als Entschädigung) gleich noch paar zusätzliche Daten zum 22.09.:

    Verbrauch um 0:00 Uhr: 45,53 GW, Produktion aller Windinsustrieanlagen (Maximum): 1,6 GW
    Verbrauch um 2:15 Uhr (Minimum): 41,96 GW, Produktion: 1,20 GW
    Verbrauch um 7:00 Uhr (Sonnenaufgang): 59,78 GW, Produktion: 1,00 GW
    Verbrauch um 11:30 Uhr (Maximum): 65,89 GW, Produktion: 0,45 GW
    Verbrauch um 16:45 Uhr: 58,90 GW, Produktion (Minimum): 0,30 GW
    Verbrauch um 17:00 Uhr: 58,86 GW, Produktion (Minimum): 0,30 GW
    Verbrauch um 19:15 Uhr (Sonnenuntergang): 60,25 GW, Produktion: 0,60 GW

  8. Ach was? Alex1 hat sogar Probleme mit der Bedeutung von Uhrzeiten? Warum wundert mich selbst das jetzt nicht?

    Aber da Alex1 ja bekanntlich zudem an einer Rechenschwäche leidet, will ich ihm gerne auch da auf die Sprünge helfen:

    Am gesamten 22.09.2017 produzierten alle Windindustrieanlagen gemeinsam gerade einmal 18,1 GWh, also im Durchschnitt 0,75 GW. Das waren immerhin 1,87% der installierten Leistung von 53,5 GW bzw. 1,35% des durchschnittlichen Verbrauchs von 55,8 GW an diesem Tag.

    Dass Herr Alex1 nicht den Zusammenhang zwischen dem Wirkungsgrad und dem spezifischen Jahresenergieertrag versteht, hat wohl auch etwas mit seiner suboptimalen Bildung zu tun. Ich vermute mal, dass er dafür seinen Namen tanzen kann. Macht aber auch nichts, denn immerhin bestreitet er ja nicht die vorgelegten Zahlen. Wie sollte er auch? Irgendwelche konkreten Daten kennt er ja bekanntlich sowieso nicht.

    Und ja, man kann Strom speichern. Gerade Alex1 mit seinem Elektrowägelchen müsste aber eigentlich wissen, dass die Kapazität eines Stromspeichers begrenzt ist. Wo die 1.339,4 GWh (abzüglich der 18,1 GWh aus den Windrädern) gespeichert worden sein sollen, die allein am 22.09. von uns allen verbraucht wurden, müsste Alex1 also erst einmal erklären. Eins weiß ich aber: Der Akku von seinem Zoe ist dafür definitiv zu klein. (Und auch all unsere Pumpspeicherkraftwerke gemeinsam, die aktuell die einzigen nennenswerten Stromspeicher darstellen, haben gerade einmal eine Kapazität von etwa 40 GWh – aber natürlich nur, wenn sie gerade zufällig alle randvoll sind.)

    Und den Verbrauch in meinem Haus steuere ausschließlich ich und meine Mitbewohner. Daran wird sich auch in absehbarer Zeit nichts ändern. Dass Alex1 stattdessen von seinem sogenannten Ökostromanbieter regeln lässt, wann sein Fernseher, Backofen oder Haartrockner eingeschaltet wird, kann ich mir durchaus vorstellen. Aber damit dürfte er aus gutem Grund zu einer ausgesprochenen Minderheit gehören.

    Dass die ganze Geschichte trotz Speicher und geregelten Lasten nicht funktioniert, wurde zudem doch wunderschön auf der Insel Pellworm demonstriert. Denn trotz modernster Technik, trotz idealem Energiemix aus Solar. Wind und Biomasse und trotz vollständig fehlender Großverbraucher in Form von Industrieanlagen, war man bekanntlich nicht in der Lage, eine autarke Energieversorgung zu gewährleisten. Aber was kümmert einem Träumer wie Alex1 die Realität?

  9. Ach, und Hentinger behauptet also, dass sämtliche Windräder Deutschlands den ganzen Tag über nur 300 MW „produzierten“. 24 Stunden lang? Soso…

  10. Ach der alte Hentinger wieder.

    Als Erstes die altbekannte Nazi-Keule, die die Klimatrolle immer rausholen, wenn sie nicht mehr weiter wissen.

    Dann verwechselt er wieder (absichtlich?) Wirkungsgrad mit Ertrag. Warum wohl? Ist Hentinger wirklich so dumm? Oder macht er nur verlogene Propaganda?

    Und als Nächstes wieder altbekannt die verzerrten Statistiken der Klimatrolle. Bekanntlich ist es völlig irrelevant, wieviel an einem einzigen rausgegriffenen Tag produziert wird. Hentinger hat wohl vergessen (oder verschweigt er es in betrügerischer Absicht?), dass man Strom ja auch speichern kann.

    Und dass man den Strombedarf intelligent steuern kann. Aber Intelligenz im Zusammenhang mit Klimatrollen ist ja eh ein Paradoxon…

    Und während Hentinger noch unverdrossen gegen die Realität ankämpft, wird mit jedem neu gebauten Windrad unser Strom und unsere Welt ein bisschen grüner. Und das ist auch gut so.

  11. Dies ist ein Märchen. In spätestens sechs bis acht Jahren ist eine Weiterentwicklung und Vergrößerung der Flügel heutiger Windkraft-Anlageformen technisch und kaufmännisch nicht mehr sinnvoll. Daraus ergibt sich der Zwang, frühzeitig nach Alternativen zu suchen. Als Alternative bieten sich sogenannte H-Rotoren an, deren Flügel bei richtiger Ausformung nicht nur robuster und wesentlich billiger, sondern nach neusten wissenschaftlichen Untersuchungen auch noch leistungsfähiger sind.

  12. Alles kalter Kaffee. Bereits vor etwa 80 Jahren entwarf Hermann Honnef 500 Meter hohe Windindustrieanlagen mit bis zu fünf Rotoren. Damals haben die Aliierten die Umsetzung dieser idiotischen Pläne verhindert. Mal schauen, wer uns diesmal dabei hilft, den deutschen Größenwahn zu beenden.

    Achja – was der Artikel unterschlägt, ist der Umstand, dass die Windindustrieanlagen zwar immer größer werden, gleichzeitig aber deren Wirkungsgrad sinkt. So bringt es eine Enercon E-141 EP4 mit 159,0 m Nabenhöhe am Referenzstandort (nach EEG 2014) auf einen spezifischen Jahresenergieertrag von 968,9 kWh/m², während die Enercon E-82 E3 mit 108,4 m Nabenhöhe am selben Standort immerhin auf 1.212,2 kWh/m² kommt. Das bedeutet natürlich auch: Windparks brauchen heute mehr Fläche, um die selbe Energiemenge zu produzieren.

    Also irgendwie trifft die Behauptung nicht zu, dass man den technologischen Fortschritt an der Größe der Windindustrieanlagen sehen kann.

    Und weil es so schön zum Thema passt: Am 22.09.2017 produzierten alle gut 28.000 bereits vorhandenen Windindustrieanlagen (also auch die ach so tollen Offshore-Dinger) gemeinsam gerade einmal 0,30 GW. Da ist es doch beruhigend, dass bei uns der Strom aus der Steckdose kommt.

  13. Wenn man dann noch weiß, dass Strom aus neuen Atomkraftwerken 15 Ct/kWh kostet, also mehr als das Doppelte als der von einem Windrad, ist die Zukunft vorgezeichnet.

    Fehlt nur noch, dass hier jemand behauptet, den Strom könne man nicht speichern… 😆

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