Morgan Stanley glaubt nicht an Tesla Model 3 Zeitplan

{0 Comments}

Jetzt teilen auf:

Tesla Model 3 Zeitplan laut Morgan Stanley unrealistischTesla plant mit dem Tesla Model 3 den großen Durchbruch. Schon 2018 will der US-Elektroautobauer 500.000 Elektroautos pro Jahr herstellen, im letzten Jahr waren es gerade 80.000. Die Massenproduktion von Akkupacks in der Tesla Gigafactory hat bereits begonnen, der Tesla Model 3 Zeitplan ist sehr ambitioniert: Ab Juli soll das Elektroauto  in Serie hergestellt werden. Ein führender Analyst von Morgan Stanley hält die angepeilten Stückzahlen allerdings für komplett unerreichbar.

Ist der Tesla Model 3 Zeitplan unrealistisch?

>>> Jetzt Energyload Newsletter abonnieren <<<

>>> 50% Rabatt auf das E-Book "Die smarte Batterie" sichern <<<

Analyst Adam Jonas erwartet, dass Tesla im laufenden Kalenderjahr nicht mehr als 2.000 Stück des Hoffnungsträgers Tesla Model 3 produzieren wird. Er glaubt auch nicht daran, dass der Autobauer sein Ziel einer halben Million produzierter Elektroautos jährlich schon im Jahr 2018 erreicht. Seiner Einschätzung zufolge dürfte dies bis 2024 dauern, also satte 5 Jahre länger. Jones hält knapp 400.000 Stück bis 2020 für realistisch, dann aber für alle Modelle – Model X, Model S und Model 3 – zusammen.

Dennoch empfiehlt Jonas die Tesla-Aktie weiterhin zum Kauf und bestätigt das Kursziel von 305 US-Dollar. Die Aktie liegt aktuell etwa 25 Prozent darunter. Jones schätzt dabei den Wert der Autosparte mit 233 Dollar pro Aktie. Das Solargeschäft und Tesla Energy beziffert er mit jeweils null Dollar, begründet das Kursziel jedoch mit dem Potential des angekündigten Carsharing-Dienstes Tesla Network, bei dem künftig autonomes Fahren eine Schlüsselrolle spielen soll. Mit diesem Service, auch als Tesla Mobility bekannt, sollen Tesla-Kunden ihr Fahrzeug vermieten und so zusätzliches Einkommen generieren können.

Tesla: Strategische Partnerschaft als Alternative zum erneuten Börsengang?

Der Analyst erwartet weiterhin, dass Tesla einen Großteil seines verfügbaren Kapitals für die Markteinführung des Model 3 benötigen wird. Es gilt als sicher, dass der Autobauer dieses oder nächstes Jahr frisches Geld über eine Kapitalerhöhung benötigt. Genau das hatte Elon Musk selbst bei der Präsentation der letzten Quartalszahlen bereits ins Gespräch gebracht. Jonas schlägt in seinem Kommentar eine Alternative dazu vor: Eine neue strategische Partnerschaft mit einem anderen Unternehmen, wie sie Tesla in der Vergangenheit bereits mit Daimler, Toyota oder Panasonic eingegangen ist. Dabei beteiligen sich andere Firmen direkt an Tesla, was Geld in die Kassen bringt. Wer für eine solche Partnerschaft in Frage käme, lässt Adam Jonas jedoch offen.

>>> Jetzt Energyload Newsletter abonnieren <<<

>>> 50% Rabatt auf das E-Book "Die smarte Batterie" sichern <<<

Quellen / Weiterlesen:
Morgan Stanley predicts slow Model 3 production | Business Insider Deutschland
Strategischer Partner nötig? Analyst sieht schwarz für Teslas Absatzziele | finanzen.net
Bildquelle: Tesla Motors

Mehr aktuelle Meldungen zu:

Wir bleiben an dem Thema dran und werden Sie aktuell informieren. Tragen Sie sich hierzu in unseren Newsletter ein.

Jetzt teilen auf:

Ihre Meinung zum Thema? Diskutieren Sie mit uns und anderen Lesern in den Kommentaren.

Summary

Kommentare

Your email address will not be published.

Blogverzeichnis ÖKO-Top100.de - Solarbatterie, Solar-Akku, Solar-Inselanlage, Solar-Batterie Besuche die Solarenergie Topliste ÖKOPORTAL - Das Webverzeichnis der Ökobranche eMobilServer - Das Webverzeichnis der Ökobranche Solarserver.de, das Internetportal zum Thema SOLAR Photovoltaik-Topliste Blogtotal